Kinderkrippe Sternenhimmel gehört zu Besten in ganz Deutschland

Krippe_Sternenhimmel_2_Tafel_1.JPGDie Kinderkrippe Sternenhimmel in Georgensgmünd wurde zertifiziert. Sie gehört zu den besten Kinderkrippen in ganz Deutschland.
Auf dem Bild sieht man:
Ilse Hoffinger (Jugendamt Roth)
Das Team der Kinderkrippe.
Birgit Bimmüller, Bernd Held
Ben Schwarz, J. Arendt


Freude, Anerkennung und ein ungläubig aufgenommenes Ranking- das waren die Gefühle beim Team und bei den Vertretern von Träger, Gemeinde und Landratsamt bei der Übergabe der zweiten Tafel für "Reflektierte Pädagogik" in der Kinderkrippe Sternenhimmel in Georgensgmünd. Schon vor einem halben Jahr hatte Instruktor Bernd Held zum Abschluss des ersten Teils die Tafel Nr. 1 verliehen, die seitdem am Eingang des Hauses als Zeichen für besonders qualifizierte Betreuerinnen prangt. Nachdem im ersten Teil der Weiterbildung bereits verschiedene Qualitätsmerkmale wie Räumlichkeiten, Sicherheit, Zuwendung und soziale Kontakte bewertet wurden, stellte sich das Team in den letzten Monaten darüber hinaus erfolgreich einer Fremdevaluierung, also einer systematischen, objektiven Bewertung von außen. Der Fortbildungsreferent für kindliche Entwicklung der Rummelsberger Anstalten in Altdorf hatte das Team fast zwei Jahre lang begleitet.

IMG_6778.JPGEr überraschte es nun mit einer Grafik, die der Krippe einen Platz unter den besten 3,2% der Kindertagesstätten in Deutschland bestätigte und stellte fest: "Dieses Team setzt Standards!" Held übergab die Tafel mit der lachenden Sonne und der Aufschrift "gut für´s Kind!" an Melanie Lohmüller, die Leiterin der Einrichtung, "damit man die Auszeichnung auch von außen sieht".

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Melanie Lohmüller verteilte ein dickes Lob an ihr außergewöhnlich loyales, tolles Team, das sich der Weiterbildung mit Fleiß und großem Engagement in der Freizeit, an Abenden und Samstagen, gewidmet habe. "Ihr habt immer hinter, vor mir und neben mir gestanden und deshalb sind wir auf einem guten gemeinsamen Weg und werden für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein." Ihr Dank galt Birgit Bimmüller und Pfarrer Arendt vom Georgensgmünder Diakonieverein als Träger der Einrichtung und an die Gemeinde, deren Bürgermeister Ben Schwarz auch zweiter Vorstand im Verein ist. Diese zuverlässige Unterstützung sei nicht selbstverständlich und bedeute Wertschätzung der Arbeit, die das Team leiste. Dies sei ein pädagogischer Prozess, der nie aufhöre, sagte die Leiterin. Birgit Bimmüller, Geschäftsführerin des Evangelischen Diakonievereins, bestätigte die gute Atmosphäre und den Zusammenhalt in der Tagesstätte: "Ihr habt mit Eurer Leistung keinen Punkt, sondern ein Ausrufungszeichen gesetzt. Ihr seid mutig losgegangen."

Pfarrer Johannes Arendt betonte das besondere Gespür, mit dem das Team auf diese kleinen und kostbaren Menschen eingehe. Auch die Fachberaterin für Kindertagesstätten beim Landratsamt, Ilse Hoffinger, zollte den Mitarbeiterinnen großen Respekt für ihre Leistung. Sie sei stolz, dass diese besondere Fortbildung im Landkreis stattgefunden habe und dem Diakonieverein und der Gemeinde dankbar für die Finanzierung. "Wir brauchen vor Ort sachliche Kompetenzzentren, die damit eine Riesenverantwortung tragen." Den Gremien, die die Entscheidungen treffen, wünschte sie ein offenes Herz für die Belange der Kleinsten, auch wenn es nicht immer einfach sei. Offene Ohren für dieses Anliegen fand sie bei Bürgermeister Ben Schwarz. "Wir können viele Krippenplätze anbieten; das macht die Gemeinde attraktiv für junge Familien". sagte er. Weitere seien derzeit im Bau bzw. in der Planung, sodass in Gmünd ab Herbst insgesamt 96 Krippenplätze zur Verfügung stehen werden.

Text und Foto: Irene Heckel und Johannes Arendt


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